Aktueller geht es nicht

Schlägt man die Bücher auf, so wird man im Bereich der Erlebnispädagogik rasch mit Herrn Kurt Hahn bekanntschaft machen. Er gilt laut Literatur zu den Begründern, weil er viele bereits existierenden Teile in seiner Arbeit vereint hat. Dch darauf möchte ich hier gar nicht eingehen. Vielmehr die Punkte seiner Schriften und seine Gedanken wie er der Jugend helfen möchte. Seine Ansätze waren folgende, denn er sah den Verfall der Initiative, der menschlichen Anteilnahme, der Sorgsamkeit und auch der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Schaut man 2 Jahre nach den aktuellen Ereignissen auf die gesamte Bevölkerung, so kann man ohne große Forschung exakt das Gleiche feststellen. Ein Verfall durch Energielosigkeit und Schläfrigkeit ist in Schulen, Betrieben und auch Sportvereinen klar zu erkennen.

Wie geht es weiter und was kann gemacht werden? Fragen wir doch einmal Kurt Hahn.

Seine Empfehlungen in der Erlebnistherapie sind für die Kinder und Jugendlichen folgende gewesen:

1.Körperliches Training um die vitale Gesundheit zu erhöhen und zu sichern

2.Projektmethoden um die eigenen Interessen über einen Zeitraum voran zu bringen

3.Mitleidende Teilnahme, hier war es der Rettungsdienst den er im Blick hatte

4.Eine Expedition wagen, bei der man die körperliche Vorbereitung nutzt und lange Wanderungen macht oder ähnliches.

Deshalb mein Tipp an Sie und ihre Lieben. Gehen Sie auf Expedition, bereiten Sie sich vor und helfen Sie Menschen in wirklicher Not vor ihrer Haustüre, dem Nachbarn oder dem Kollegen.

Marc Fischer

TEN Academy – WIR ERLEBEN

N wie Natur

Wir sind ein Teil davon, was wir stets merken wenn wir einen tag in der Natur sind. Der Mensch wird ruhiger und ist ausgeglichener. nicht umsonst ist der Camping Hype seit so vielen Jahren in Deutschland angekommen.

Für uns ist die Natur zum einen ein Medium. Wir wollen bei unserer Arbeit mit Menschen, die ruhigen und langsamen Teile der Flora und Fauna nutzen. Gruppen haben es leichter einen Zugang zu einander zu finden, wenn nicht ein Autohupen von rechts und ein Gespräch von links kommt.

Zu unseren tollen und faszinierenden Orten gehören in Baden Württemberg auf der einen Seite der Schwarzwald und auf der anderen Seite die Schwäbische Alb. Beide glänzen mit Abwechslung, Höhe, grünen Wiesen und abwechslungsreiche Wälder. Genau diese tolle Natur begleitet uns bei unseren Aufgaben und Feldern in denen sich Teams finden dürfen. Eine GPS Tour durch den Black Forrest ist ja wohl atemberaubender als du die nächst größere Stadt.

Oft ist es auch so, dass die Teilnehmer sich etwas fremd fühlen und dadurch zu Beginn noch angestrengt sind. Wen wundert es, überlegen wir doch einmal gemeinsam, wie viele Stunden waren Sie denn letzte Woche in der Natur unterwegs? Wenige Stunden nur?

Dann wird es Zeit. Planen Sie noch heute das kommende Wochenende und dann raus ins Grüne. Mehr als einen Rucksack mit Wasser und einem Käsebrot braucht es sicherlich nicht. Viel Spaß

E wie Erlebnisse

Erlebnisse begleiten uns manchmal über Jahre. Es handelt es sich um gute und schlechte Erlebnisse, beziehungsweise die Erfahrungen die daraus gezogen werden.

Hier kommen wir auch gleich zu einer ganz wichtigen Aufgabe und auch unsere 20jährigen Praxiserfahrung. Denn wir gestalten immer wieder unsere Settings, so dass sie sicher sind und eindrücklich. Dies bekommen wir oft rückgemeldet von Teilnehmern, die sich immer noch an kniehohen Schnee oder einem waghalsigen Sprung berichten. Stolz und Freude huscht über ihr Gesicht beim erzählen und dadurch kommen auch die Emotionen und die Lernfelder wieder hoch.

Ein gutes Modell um alles zu veranschaulichen ist die E Kette. Hier beginnt alles mit einem Ereignis, welches bei uns zum Erlebnis wird. Wenn wir es erlebt haben, speichern wir es als Erfahrung ab und wir kitzeln es auch nochmals an die Oberfläche, damit die Erkenntnis auch Einzug halten darf im Alltag.

Wann hatten sie das letzte Mal ein Ereignis, welches sie nachhaltig berührt hat?

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Das T von TEN Academy

Wen wundert es bei einem Anbieter von Teambuildingmaßnahmen das T für Team stehen hat.

Teams bewegen seit Menschheitsgeschichte an Großes. Sie tun sich zusammen, lernen sich kennen und arbeiten gemeinsam an unvorstellbaren Zielen. Wenn man Google nach den besten Teams fragt, so kommen sofort eine Menge Fußballvereine, Basketball Teams oder auch Mannschaften aus dem Football. Einige Mannschaften werden hier gar nicht genannt. Was ist denn mit Eltern, Start-Ups oder gar einem Klassenverband?

Per Definition braucht ein Zusammenschluss aus Menschen ja ein gemeinsam gewähltes Ziel und ihre Aufgaben die sie erledigen. Wenn ich hier auch nur einmal ganz kurz nachdenke, fallen mir massig Teams ein. Diese fühlen sich oft auch gar nicht als Zusammenschluss und ihnen fehlt dieses Teamgefühl.

Genau hier können wir bei allen ansetzen. Wir meistern Aufgaben gemeinsam, kitzeln ein wenig die Nerven und schauen so richtig in der Praxis WIE da zusammengearbeitet wird. Die Person die Zuhause oder auf Arbeit das sagen hat, tut das meist auch auf dem Floß oder bei der GPS Tour. Hat sie davon Ahnung? Oft ja nicht wirklich.

„Inmitten der Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten“

unbekannt

Heutzutage kann man sich selbst so wunderbar einfach „optimieren“. Egal wo man hinsieht, werden einem gleich Coachings angeboten, ein Webinar um noch effizienter zu sein oder gar ein Journal (neudeutsch für Kalender in den man auch Tagebuch schreibt). Man kann sich selbst angehen und besser verstehen. Man kann sich toller machen, doch passt man deshalb besser in sein Team hinein?

Wenn man möchte, dass das Team besser wird, dann muss man auch als Team trainieren. Bis zu einem gewissen grad hilft es dem Handballteam natürlich, wenn die Angreifer alleine ihr Sprungwürfe o.ä. üben. Es ist die Grundlage. Doch eine Mannschaft aus gut Individuen, macht noch lange kein tolles Team.

Das haben wir schon recht schnell verstanden. Unser Slogan lautet deshalb auch: WIR ERLEBEN. Man muss es erleben, man muss es leben.

Es war einmal vor langer Zeit…..

Um ganz genau zu sein 1999, dies war das Gründungsjahr, durch die mutige Idee von Michael Zonsius. Seit diesen Tagen gab es das Grundgerüst von Team Erlebnis Natur. Damals auch schon schnell mit TEN abgekürzt.

Warum dies der erste Beitrag sein soll? Weil wir nun hier stehen mit allen Erfahrungen über viele Dinge die nicht funktionieren, die sich geändert haben und nochmal mehr Dingen die wir seit über 20Jahren machen. Zu wissen was gut klappt ist sehr wichtig in unserer Arbeit. Doch ich glaube fest daran, dass es noch einmal wichtiger ist, sich darüber im klaren zu sein, was nicht von Erfolg gekrönt ist.

In meiner Ausbildung zum Erlebnispädagogen lernte ich bereits meinen jetzigen Leitspruch. Dieser hat mich nun über 10 Jahre begleitet und mir stets treue Dienste erwiesen. „Fail fast“. Denn Fehler macht jeder Mensch und nur daraus lernen wir nachhaltig.

Auch unsere Gruppen der letzten 20 Jahre mussten zuerst richtig Scheitern, damit sie auch diese Erfahrungen in ihren Alltag übernehmen konnten.

Doch nun weiter in der Geschichte von TEN Academy. Denn 2011 ist aus dem, mittlerweile sehr großen Unternehmen etwas Neues entstanden. Es gab zwei Geschäftszweige die sich herauskristallisiert haben. Beide mit einem so großen Aufwand an Planung und Durchführung, dass es beinahe unmöglich war, sie über ein Büro zu organisieren. Aus diesem Grunde entstand neben TEN Karlsruhe auch in Freiburg TEN Academy GmbH & Co KG. Die Hobbygärtner unter ihnen kennen es. Wenn mein einen kleinen Baum etwas zurückschneidet an den richtigen Stellen, wird er im nächsten Jahr gleich wieder mehr wachsen. So war es auch bei uns. TEN Academy konnte die Veranstaltungen im Bildungsbereich beinahe verdoppeln. Wie auf dem Bild zu erkennen, wuchs auch der Trainerpool auf eine tolle Menge an hervorragenden TrainerInnen heran.

Neben unseren Teambuildingmaßnahmen für Firmen, Weiterbildungen im Bereich Erlebnispädagogik und Fortbildungen des DJHs, sind in den letzten drei Jahren immer wieder neue Settings dazu gekommen. Die Durchführungen von betrieblichen Ferienfreizeiten gehört hier ganz klar dazu. Wir kommen in den Ferien an ihre Firma und lernen mit den Kindern der Angestellten in der Natur und haben eine tolle Zeit.

Nun haben wir nach der Corona bedingten Pause wieder die Möglichkeit unseren Kunden die Nähe und das Vertrauen in einander zurück zu geben. Was wir zum Teil auch verlernt haben, müssen wir JETZT angehen, denn das WIR in all unseren Teams wächst nicht von alleine. Wir sind hier die Gärtner unserer Gruppen und haben die Verantwortung, dass wir gemeinsam schnelle Fehler machen dürfen. Aus diesen Fehlern muss selbstverständlich auch gelernt werden und dann haben wir alle einen hundertfachen Nutzen für die Realität.

Marc Fischer – Geschäftsführer TEN Academy